SPD-Kreistagsfraktion fordert konsequente Weiterentwicklung der Kindergesundheit im Landkreis Northeim
In der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit wurde am vergangenen Donnerstag auch der Jahresbericht Kindergesundheit durch den öffentlichen Gesundheitsdienst des Landkreises für das Jahr 2025 vorgestellt. In ihrem Vortrag machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich, dass sich dabei in verschiedenen Bereichen teils erhebliche und wachsende Förderbedarfe zeigen. Das gilt insbesondere für die zunehmende mangelnde Sprachkompetenz der Kinder, gerade auch bei Kindern ohne Migrationshintergrund oder auch die mangelhafte Zahngesundheit. Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchung gibt es im Landkreis Northeim seit 17 Jahren eine zusätzliche freiwillige Untersuchung in den Kindergärten, um bei erkennbaren Entwicklungsrückständen eine Frühförderung anbieten zu können. Initiator dieser Untersuchungen ab 2009 war damals auch die SPD-Kreistagsfraktion. Vor diesem Hintergrund des aktuellen Kindergesundheitsberichtes hat die SPD-Kreistagsfraktion jetzt einen erneuten Antrag zur Weiterentwicklung der Verbesserung der Kindergesundheit im Landkreis Northeim eingebracht.
Dazu stellt Peter Traupe, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Gesundheit, fest: „Unser Antrag umfasst ein Maßnahmenpaket mit gezielter Sprachförderung, Stärkung der Elternkompetenz, Präventionsprogrammen, zahnärztlicher Aufklärung, Monitoring und intersektoraler Kooperation.“ Das Ziel der Sozialdemokraten ist es, die gesundheitlichen Startbedingungen aller Kinder im Landkreis nachhaltig zu verbessern und gesundheitliche Chancengleichheit zu stärken.
SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz ergänzt: „Der Landkreis Northeim verfügt über bewährte Strukturen im öffentlichen Gesundheitsdienst. Diese gilt es nun strategische weiterzuentwickeln, stärker zu vernetzten und gezielt auszubauen. Früh entstehende gesundheitliche Chancenungleichheiten haben häufig für die betroffenen Kindern langfristig wirkende Nachteile. Wir wollen mit unserem Antrag den Eltern eine zusätzliche präventive Unterstützung anbieten, wenn es darum geht, Entwicklungsrückstände frühzeitig zu erkennen.