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6. September 2008: Bruch der Gruppe zeigt mangelnde politische Verläßlichkeit

Mit Unverständnis auf die Kündigung der bisherigen Mehrheitsgruppe im Kreistag durch die Grünen hat der Einbecker Martin Wehner, Fraktionschef der SPD im Kreistag, gestern reagiert. Wehner wörtlich: Das ist eine Entscheidung von zwei Personen für die eigenen Egoismen und gegen die eigene Partei.
Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten wies darauf hin, dass es keinen Anlass für den Bruch gegeben habe, die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag seien befolgt worden. Mit dem bisher Umgesetzten wurde eine verantwortungsvolle und vorausschauende Politik für den Landkreis Northeim gestaltet. Insbesondere hat es auch keinen Verstoß seitens der SPD gegen die Vereinbarungen des Gruppenvertrages gegeben.
Zur weiteren Vorgehensweise erklärte Wehner, dass nun Sondierungsgespräche mit den anderen Fraktionen des Kreistages geführt würden. Ob es zur Bildung einer neuen Koalition im Kreistag oder künftig zu einer Meinungsfindung mit wechselnden Mehrheiten kommt, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

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