Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die nun getroffene Entscheidung zum Start des
Neubaus der Gebäude der Goetheschule In Einbeck mit Ausnahme des historischen
Altbaus, der erhalten bleibt und saniert wird Die Entscheidung viel zu Gunsten der
Vergabe an einen privaten Investor als Projekt der sogenannten Öffentlich-Privaten
Partnerschaft (ÖPP).

Im Jahr 1907 wurde das Kerngebäude des heutigen Gymnasiums an der
Schützenstraße in Einbeck im neugotischem Stil erbaut. In der Mitte des letzten
Jahrhunderts wurde der Altbau durch drei Erweiterungsbauten deutlich vergrößert. Seit dem Jahr 2004 wird zusätzlich das alte Seminargebäude der Pestalozzi-Grundschule für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2 genutzt, da durch den Zuwachs der 5. und 6. Klassen nicht mehr genügend Raum vorhanden war. Inzwischen entsprechen die Gebäude nicht mehr dem neuesten Stand und sind
renovierungsbedürftig.

Uwe Schwarz MdL
Uwe Schwarz MdL

Dem Beschluss vorausgegangen war ein intensiver Diskussionsprozess über Standort und Raumbedarf als Anforderungsprofil an einen zeitgemäßen und zukunftsfesten Schulstandort. Für die SPD ist selbstverständlich, dass der Weg zur nun erfolgten guten Entscheidungsfindung von umfassenden Beratungen und Überlegungen begleitet worden ist, um letztlich das beste Ergebnis im Interesse der künftigen Schülerinnen und Schüler sowie dem pädagogischen Personal erzielen zu können, betont die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nadine Seifert-Doods (Einbeck-
Kreiensen).

Trotz der enormen Steigerung der Baukosten hält die SPD die Baumaßnahme für
zwingend. Die bisherige Schul-Immobilie hat die besten Jahre hinter sich, sie ist stark
sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den Anforderungen eines modernen
Schulbetriebs. Außerdem entfällt nach Fertigstellung die Nutzung des externen
früheren sogenannten Seminargebäudes der Pestalozzi-Schule für die Oberstufe,
führt Seifert-Doods weiter aus.
Das Einbecker Gymnasium ist nicht die einzige Schule im Zuständigkeitsbereich des
Landkreises Northeim mit hohem Investitionsbedarf. In einem Schulsanierungsprogramm hat die Kreisverwaltung einen Sanierungsbedarf in Höhe
eines 9-stelligen Betrags ermittelt. Die SPD-Kreistagsfraktion bekennt sich laut ihrem
Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim ausdrücklich zur
Bereithaltung intakter und den Erfordernissen der Gegenwart entsprechenden
Schulgebäuden und damit zur Tätigung aller weiteren erforderlichen Investitionen.