Die SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Northeim und SPD-Landratskandidat Simon Hartmann begrüßen die jüngste Investition des Landes Niedersachsen in den modernen Bevölkerungsschutz. Im Rahmen einer landesweiten Beschaffungsinitiative von insgesamt neun geländegängigen Krankentransportwagen (KTW) entfallen zwei dieser spezialisierten Fahrzeuge auf den Landkreis Northeim.

Die Fahrzeuge wurden nun offiziell in den Dienst gestellt und sind an strategisch wichtigen Standorten im Kreisgebiet stationiert, um eine flächendeckende Sicherheit zu gewährleisten:

 

·         Standort Einbeck: Betrieben durch die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Regionalverband Südniedersachsen.

·         Standort Nörten-Hardenberg: Betrieben durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) 

 

Ein Meilenstein für die Sicherheit vor Ort

Die SPD-Fraktion sieht in der Stationierung einen entscheidenden Fortschritt für die rettungsdienstliche Infrastruktur. „Der Schutz unserer Bevölkerung ist eine Kernaufgabe der Daseinsvorsorge. Dass unser Landkreis gleich mit zwei dieser hochmodernen Fahrzeuge ausgestattet wird, zeigt die Bedeutung unserer Region im niedersächsischen Sicherheitskonzept“, erklärt der Einbecker Kreistagsabgeordnete Peter Traupe, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Gesundheit. Besonders in einem flächengroßen Landkreis mit anspruchsvoller Topographie wie dem Harzvorland oder dem Solling sei die Geländegängigkeit ein lebenswichtiger Faktor.

Simon Hartmann: „Moderne Technik für unsere Einsatzkräfte“

SPD-Landratskandidat Simon Hartmann betont den Mehrwert für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer: „Wir müssen unsere Einsatzkräfte mit dem bestmöglichen Material ausstatten, damit sie im Ernstfall – ob bei Extremwetter, Waldbränden oder Unfällen in unwegsamem Gelände – schnell und sicher helfen können. Die neuen Krankentransportwagen sind ein wichtiger Meilenstein. Sie ergänzen unser Rettungswesen dort, wo herkömmliche Fahrzeuge an ihre Grenzen stoßen. Mein Dank gilt dem Land Niedersachsen für diese Investition in unsere lokale Sicherheit.“

Christian Krug
Christian Krug

Hintergrund: Leistungsfähigkeit der neuen KTW

Die neuen geländegängigen KTW verfügen über Allradantrieb und eine spezielle Wattiefe, die es ermöglicht, auch verschlammte Wege oder leicht überflutete Straßen zu passieren. Jedes Fahrzeug kann bis zu fünf Patienten gleichzeitig versorgen und transportieren (sitzend oder liegend), was besonders bei Großschadenslagen eine enorme Entlastung für den regulären Rettungsdienst bedeutet.

Für die SPD-Kreistagsfraktion betont der Nörtener Kreistagsabgeordnete Christian Krug, dass sie sich auch künftig dafür einsetzen wird, dass der Katastrophenschutz im Landkreis Northeim zukunftsfest aufgestellt und die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen weiter gestärkt wird. Krug freut sich, dass auch der ASB als in Nörten-Hardenberg ansässige Hilfsorganisation bei der Ausstattung berücksichtigt wurde.