Mängel bei Daseinsvorsorge erfordern kommunales Handeln

 

Michael Frömming, Geschäftsführer des ZVSN, bei seinem Vortrag.

 

Strukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge standen im Mittelpunkt der jüngsten Klausurtagung der SPD-Kreistagsfraktion. In den Räumen des Alten- und Pflegeheims der Inneren Mission in Northeim trafen sich die sozialdemokratischen Kreistagsabgeordneten, um über diese Belange zu beraten.

 
 

Uwe Schwarz MdL, Vorsitzender der SPD-Kreistagfraktion

Einen Überblick über den Öffentlichen Personennahverkehr gab Michael Frömming, der Geschäftsführer des Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN). Er hob hervor, dass in Umsetzung des neuen Nahverkehrsplans etliche neue Linienverbindungen geschaffen worden sind. In der Diskussion kam zum Ausdruck, dass beispielsweise die Fahrgasttarife für Schüler, Auszubildende und Berufspendler zu hoch seien. Michael Frömming verwies dazu auf die derzeitige Ausarbeitung einer neuen Tarifstruktur für das Verbandsgebiet. Mit Sorge sei allerdings auch festzustellen, dass die Verkehrsunternehmen wegen eines großen Mangels an Fahrerinnen und Fahrern bald nicht mehr alle beauftragten Leistungen erbringen können.

Ein weiterer Mangel besteht bei Fachkräften im Gesundheitswesen und bereitet deshalb erhebliche Probleme. So fehlen inzwischen sowohl Notärzte wie auch Hebammen, die notwendige Versorgung ist in beiden Bereichen nur noch schwer sicherzustellen. Wie Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz hervorhebt, ist die SPD-Kreistagsfraktion der Auffassung, dass die Sicherstellung der Versorgung in beiden Bereichen eine öffentliche Aufgabe ist und entsprechendes kommunales Handeln erfordert.

 

 


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